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Tunell

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Songtext
Über dieses Lied
Tunell

I glaube nid dass hilft, im Dunkle singe
i glaube nid a Wäg, wo wiiter goht
i glaube nid dass Flucht würd öppis bringe
i glaub nid was i de Sterne stoht

schlof nid i
es cha nid sii
heb di a mir
heb mi a dir 
irgendwie
irgendwo
muess doch ar Wand vo dem Tunnel es Zeiche sii

Und i glaube nid a Wunder und Verspreche
i glaube nid, dass Sinn derhinter stoht
Kei Glaube, wo de Felse cha zerbräche
Kei Ängel, wo mit eus durs Dunkle goht

schlof nid i
es cha nid sii
heb di a mir
heb mi a dir 
irgendwie
irgendwo
muess doch ar Wand vo dem Tunnel es Zeiche sii

I glaube nid, dass mir eus nomol träffe
i glaube nid a Weg, wo witer goht
i glaube nid, dass ein das cha vergässe
und i glaube nid dass d’Hoffnig drüberstoht

schlof nid i
es cha nid si
heb di a mir
heb mi a dir 
irgendwie
irgendwo
muess doch ar Wand vo dem Tunnel es Zeiche sii

Kaum zu glauben, aber diesen Song haben wir fast nicht auf die Festplatte gekriegt. Häufig ist eben das Einfache das Schwierige. Mir gefällt die Idee des Textes: der hoffnungslose Zyniker, der alles verloren gibt und der unerschütterliche Hoffnungsträger, der felsenfest davon überzeugt ist, dass da an der Wand des stockfinsteren Tunells irgendwo ein Zeichen sein müsse. Hoffen wir, er wird recht behalten.
Beteiligte Musiker
Martin Buess: guitar
Martin Schaffner: vocals

Aufnahmejahr: 2004
Aufnahme/Mix: 
Fred Herrmann 
Q-Lab Basel


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